Bundesländerranking 2011der WiWo und INSM

Im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und Wirtschaftswoche haben Wissenschaftler alle 16 Bundesländer untersucht: Wo stehen Sie, was Arbeitsmarkt, Soziales, Wirtschaft und Wohlstand angeht?

Rund 100 Einzelindikatoren gehen in diese Studie ein, die in diesem Jahr zum neunten Mal vorliegt. Das Dynamik-Ranking bildet ab, wie sich die Bundesländer in der Zeit von 2007 bis 2010 entwickelt haben. Das Bestands-Ranking vergleicht den Ist-Zustand – also das absolute Niveau. 

Wichtige Trends des INSM-WiWo-Bundesländerrankings 2011: Sieger im Dynamikranking ist Brandenburg. Alle neuen Bundesländer haben in den Jahren 2007 bis 2010 eine starke Dynamik entfaltet. Bemerkenswert ist der Aufbruch der Region Berlin-Brandenburg. Baden-Württemberg ist von der Krise besonders schwer erwischt worden. Doch beim Niveau findet sich der Südwesten auf Platz 2 in einer Dreiergruppe, die das Feld mit Abstand anführt: Es sind außerdem die Länder Bayern (1) und Hamburg (3).

Zusätzlich zum Bundesländerranking 2011 veröffentlichen INSM und WiWo einen Jobchancen-Index. Dabei geht es um die Frage, welche Bundesländer nach der Krise Vorreiter 

auf dem Pfad in Richtung Vollbeschäftigung sind – und welche (noch) nicht. Für diesen Index haben Wissenschaftler die Mai-Quoten der Arbeitslosigkeit, der Jugendarbeitslosigkeit, der Altersarbeitslosenquote sowie die 

Entwicklung der Arbeitslosigkeit eines Landes gegenüber dem Vorjahr untersucht. Zudem geht in diesen Jobchancen-Index ein, wie viel Arbeitslose in einem Bundesland auf eine von den Unternehmen angebotene offene Stelle kommen und wie sich diese Relation gegenüber dem Mai 2010 verändert hat.



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